Stockschützen kürten ihre Vereinsmeister

v.l. Anton Fröschl, Dieter und Reinhilde Willmann und Reinhard Ferstl mit Schiedsrichter Peter Richter (r.) und Vorstand Adi Ottl (l.)
v.l. Anton Fröschl, Dieter und Reinhilde Willmann und Reinhard Ferstl mit Schiedsrichter Peter Richter (r.) und Vorstand Adi Ottl (l.)

Nachdem es am Samstagvormittag noch regnete nahmen nach Mittag bei sonnigem, schwülwarmem Herbstwetter 26 Stockschützen an der vereinsinternen Mannschaftsmeisterschaft der Rottenburger Stockschützen teil. Die zu sieben Moarschaften gebildeten Teams wurden durch Los bestimmt und ermittelten mit großem Engagement und Eifer in einer Doppelrunde den Mannschaftsmeister 2011. Wie man feststellen konnte, verlief die Vorrunde ziemlich ausgeglichen. In der Rückrunde, als sich die Meisterschaft dann schon über mehrere Stunden hinzog, kristallisierten sich bei manchem Turniererfahrung und Kraftreserve heraus. Im Ganzen gesehen war es wieder einmal rundum eine gelungene Veranstaltung, bei der der Wettergott und die Spielerfrauen mit ihren selbstgebackenen Kuchen wesentlich beitrugen.

Nach einer rund viereinhalbstündigen Spielzeit standen die Sieger fest. Mit 20:4 Punkten holte sich die Mannschaft „Unter“ mit Dieter und Reinhilde Willmann, Reinhard Ferstl und Anton Fröschl den Vereinsmeistertitel 2011. Der zweite Platz ging an die Mannschaft „Ober“ mit Manfred Knopper, Erhard Stuparek, Lothar Oberpriller, die abwechselnd mit Hof spielten und auf 18:6 Punkte kamen. Den dritten Platz erreichte die Mannschaft  „Zehner“ mit den Schützen Adi Ottl, Helmut Hoffmann und Martin Heinrich, die ebenfalls abwechselnd mit Hof spielten und 14:10 Punkte erlangen. Auf Rang vier spielten sich mit einem ausgeglichenen Punktekonto von 12:12 die Moarschaft „Neuner“ mit Erwin Loibl, Manfred Hoffmann, Oskar Will und Bernd Grünleitner. Platz fünf erzielten mit 10:14 Punkten die „Achter“, wo Erwin Hammerl, Walter Zimmer, Fred Hoffmann und Karla von Höfeling zusammengelost waren. Den sechsten Platz erreichten mit 6:18 Punkten die Mannschaft „Ass“ mit Eugen Obermeier, Herbert Postendörfer, Siegfried Engel und Erwin Bruckmoser. Siebter wurde mit 4:20 Punkten die Moarschaft „König“, die mit Peter Richter, Josef Ehner, Georg Gerner und Klaus Lube antrat.

Stockschützenvorstand Adi Ottl, der zusammen mit Schiedsrichter Peter Richter die Siegerehrung vornahm, gratulierte nach Turnierschluss den Siegern und überreichte den drei erstplazierten Mannschaften Weinpräsente. Er bedankte sich an dieser Stelle für die Kuchenspenden sowie bei allen Helfern, die zum guten Gelingen der vereinsinternen Mannschaftsmeisterschaft 2011 beitrugen. Anschließend feierten die Stockschützen in heiterer Runde ihren Vereinsmeister bei gespendetem Champus, Rot- und Honigwein. Für das leibliche Wohl sorgten Sigi Engel und Herbert Postendörfer mit diversen Grillspezialitäten.

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Optimales Wetter bescherte tolle Stadtmeisterschaft

Stadtmeister 2011 im Stockschießen wurde der TSV Rottenburg mit Günther Grimm jun. und Lothar Oberpriller vorne v.l. und Helmut und Klaus Hoffmann 3. und 4. stehend v.l.
Stadtmeister 2011 im Stockschießen wurde der TSV Rottenburg mit Günther Grimm jun. und Lothar Oberpriller vorne v.l. und Helmut und Klaus Hoffmann 3. und 4. stehend v.l.

Unter idealen äußeren Bedingungen konnte am Samstag, 23. Juli 2011 auf der Drei-Asphaltbahnen-Anlage die 5. Stadtmeisterschaft im Stockschießen ausgetragen werden. Gleichzeitig wurde bei diesem Turnier wieder der Wanderpokal von Bürgermeister und Schirmherr Alfred Holzner ausgespielt. Nachdem sich insgesamt 14 Mannschaften – darunter auch drei gemischte Mannschaften – aus den einzelnen Ortsteilen der Stadt Rottenburg zur Teilnahme angemeldet hatten, wurden eine Vormittags- und eine Nachmittagsgruppe mit jeweils sieben Mannschaften zu je vier Spieler/innen ausgelost. Sicherlich trug auch der zwei Tage vorher erteilte kirchliche Segen und der damit verbundene Wunsch auf ein gutes Wetter bei der Stadtmeisterschaft wesentlich bei, dass die Stockbahn einen noch nie da gewesenen Besucheransturm erlebte.

Stockschützenvorstand Adi Ottl zeigte sich bei der Begrüßung über die rege Beteiligung sowie den überaus großen Besuch erfreut. Sein besonderer Gruß galt 1. Bürgermeister und Schirmherrn Alfred Holzner, 2. Bürgermeisterin Rosa Lummer sowie Landtagsabgeordneten Hubert Aiwanger. Besonders erfreulich sei, dass auch heuer wieder drei Mannschaften dabei seien in denen Frauen mit schießen.

Schirmherr Alfred Holzner lobte die Aktivitäten der Stockschützen, bedankte sich für die ehrenvolle Übergabe der Schirmherrschaft und lobte die alljährliche perfekte Organisation der Stockschützen bei der alljährlichen Stadtmeisterschaft. Für ihn, so der Bürgermeister, haben die Stockschützen einen hohen Stellenwert im Rottenburger Vereinsleben. Bürgermeister Holzner sprach auch kurz die Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten der Stockbahnanlage an. Auch er zeigte sich über das gelungene Werk erfreut, lobte dabei die gute Kommunikation und Zusammenarbeit mit den Stockschützen. Hervorragend so der Bürgermeister, waren auch die von den Stockschützen erbrachten Eigenleistungen, die mit vollster Zufriedenheit ausgeführt wurden.

Als Turnierleiter und Schiedsrichter fungierte auch diesmal wieder Peter Richter. Nach einer halbstündigen Einspielzeit verteilte er an die Mannschaftsführer die Startkarten und blies sodann zum „Sturm“. Bei dem zweieinhalb Stunden dauernden Wettkampf gab es manch spannende Auseinandersetzung und oftmals musste das Maßband gezogen werden, um festzustellen welcher Stock näher zur Daube stand.

Äußerst interessant verlief auch der Durchgang mit den starken Teams ab 12.30 Uhr. Mit Ausgefeilschter Taktik wurde dabei um jeden Stock gekämpft, um am Ende vielleicht doch die begehrte Trophäe in den Händen halten zu können.

Ab 15 Uhr standen sich die Mannschaften der Vormittags- sowie der Nachmittagsgruppe mit ihren erreichten Plätzen gegenüber. Für das Endspiel qualifizierte sich jeweils die erstplatzierte Mannschaft aus den beiden Gruppen.

Nachdem die Startkarten ausgewertet waren nahmen Bürgermeister und Schirmherr Alfred Holzner zusammen mit Stockschützenvorstand Adi Ottl und Turnierleiter Peter Richter die Siegerehrung vor. Schirmherr und Vorstand dankten den Mannschaften die mit ihrer fairen und ausgezeichneten sportlichen Spielweise zum reibungslosen Ablauf des Turniers wesentlich beigetragen haben. Sie gratulierten und beglückwünschten die Mannschaften und überreichten an jedes Team eine Urkunde. Die drei erstplatzierten Mannschaften erhielten neben einer Urkunde einen Geldpreis sowie ein Partyfass. Der Turniersieger und Stadtmeister 2011 bekam zudem den riesigen Wanderpokal, der nun bis zur Stadtmeisterschaft 2012 in dessen Eigentum überging.

Das Finale entschied der TSV Rottenburg mit Lothar Oberpriller, Helmut und Klaus Hoffmann und Günther Grimm jun. gegen die Mannschaft aus Hatzkofen mit Hubert Aumeier, Fred und Georg Maier und Stefan Linseis überraschend klar für sich und wurde somit verdient Stadtmeister 2011.

Im Spiel um Platz drei behielt die Mannschaft aus Schaltdorf gegen die Erste der Handballer die Oberhand. Fünfter wurden die königl. Priv. Feuerschützen vor dem Montagsstammtisch. Das Spiel um Rang sieben entschied das Team Krumbach gegen den Stammtisch Forstner für sich. Den beachtlichen neunten Platz erspielten sich mit zwei Frauen der TTC Rottenburg vor dem Loibl-Team. Um Platz elf und zwölf gab es zwischen der zweiten Mannschaft der Handballer und der Stadtverwaltung einen harten Kampf, den am Ende die Handballer für sich entscheiden konnten. Im Spiel um Rang dreizehn und vierzehn gingen die Rottenburger Stadträte gegen den VdK Rottenburg-Hohenthann als Sieger von der Bahn.

Adi Ottl bedankte sich namens der Rottenburger Stockschützen abschließend bei Bürgermeister Alfred Holzner für die Übernahme der Schirmherrschaft, sein aktives Mitwirken bei der Mannschaft der Stadtverwaltung sowie für die Pokal- und Geldspende, bei den Mannschaften für ihre Teilnahme und bei den Stockschützenmitgliedern und deren Frauen für die Kuchenspenden, sowie allen, die zum guten Gelingen der Stadtmeisterschaft beitrugen.

Wenn auch aus zweiter Reihe, dennoch fachkundig, verfolgte Abgeordneter Hubert Aiwanger die Stadtmeisterschaft der Stockschützen.
Wenn auch aus zweiter Reihe, dennoch fachkundig, verfolgte Abgeordneter Hubert Aiwanger die Stadtmeisterschaft der Stockschützen.
Besucherrekord bei der Stadtmeisterschaft.
Besucherrekord bei der Stadtmeisterschaft.
Oft wurde das Maßband verwendet, um bei kritischen Distanzen, bei denen es um Millimeter ging, den zählenden Stock zu ermitteln.
Oft wurde das Maßband verwendet, um bei kritischen Distanzen, bei denen es um Millimeter ging, den zählenden Stock zu ermitteln.
Die drei erstplatzierten Mannschaften mit Schirmherrn, Vorstand und Turnierleiter.
Die drei erstplatzierten Mannschaften mit Schirmherrn, Vorstand und Turnierleiter.

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Gottes Segen für die Stockbahnen

Stadtpfarrer Rabl spendete im Beisein vieler aktiver Stockschützen der neuen Drei-Bahnen-Anlage den kirchlichen Segen.
Stadtpfarrer Rabl spendete im Beisein vieler aktiver Stockschützen der neuen Drei-Bahnen-Anlage den kirchlichen Segen.

Über die Erweiterung auf drei Stockbahnen sowie die neue Asphaltierung der jetzigen Drei-Bahnen-Anlage herrscht derzeit große Freude bei den Rottenburger Stockschützen. Großes Lob gebührt dafür Bürgermeister Alfred Holzner, dem gesamten Stadtrat sowie dem Stadtbauamt für die hervorragend gelungene Ausführung aber auch für die gute Zusammenarbeit.

Ohne den großzügigen Zuschuss der Stadt wäre dieses Projekt von den Stockschützen allein nicht zu stemmen gewesen. Aus diesem Grund leisteten die Stockschützen neben ihrer finanziellen Beteiligung große Ein­satzbereitschaft bei mehreren Arbeitseinsätzen. Die Stockschützen zeigten damit, wie wichtig es für eine erfolgreiche Gemeinde ist, aktive Vereine mit Eigeninitiative und sozialem Engagement zu haben.

Nun trainieren wieder die aktiven Stockschützen dreimal in der Woche um bei den anstehenden Freundschaftsspielen wieder erfolgreich zu sein. Durch organisierte diverse Meisterschaften wird allen Gemeindebürgern immer wieder die Möglichkeit gegeben, sich am Vereinsleben der Stockschützen zu beteiligen.

Nachdem nun am Donnerstag (21. Juli 2011) der neu gebauten Schulsportanlage – in der die Drei-Bahnen-Asphaltanlage der Rottenburger Stock­schützen wunderbar integriert ist – der kirchliche Segen erteilt wurde, spendete Stadtpfarrer Rabl auch der neuen Stockbahnanlage Gottes Segen. Dabei äußerte der Geistliche seinen Wunsch, dass sich hier alle Stockschützen im guten Geiste und stets in sportlicher Fairness messen mögen.

Eine wahrlich gute Figur machte Stadtpfarrer Rabl beim Eröffnungsschuss.
Eine wahrlich gute Figur machte Stadtpfarrer Rabl beim Eröffnungsschuss.

Schirmherr zog Starttermine

v.l. Erwin Hammerl, Peter Richter, Adi Ottl, Bürgermeister, Schirmherr und "Glücksfee" Alfred Holzner und Eugen Obermeier bei der Ziehung der Starttermine
v.l. Erwin Hammerl, Peter Richter, Adi Ottl, Bürgermeister, Schirmherr und „Glücksfee“ Alfred Holzner und Eugen Obermeier bei der Ziehung der Starttermine

Anlässlich der am 23. Juli stattfindenden Stadtmeisterschaft im Stockschießen trafen sich Bürgermeister und Schirmherr Alfred Holzner und Vorstandsmitglieder der Rottenburger Stockschützen im Rathaus. Dabei wurden vom Bürgermeister im Beisein von Stockschützenvorstand Adi Ottl, 2. Vorstand Erwin Hammerl und den beiden Vorstandsmitgliedern Eugen Obermeier und Peter Richter, bei einer Auslosung die Starttermine für die 14 teilnehmenden Mannschaften gezogen. Das Los ermittelte folgende Starttermine:

Gruppe I, Spielbeginn 9:30 Uhr
Königlich privilegierte Feuerschützen, Handball I, Stammtisch Forstner, Hatzkofen, VdK Rottenburg-Hohenthann, Stadtrat und TTC Rottenburg.

Gruppe II, Spielbeginn 12:30 Uhr
Montagsstammtisch, Team Loibl, Team Krumbach, Handball II, Schaltdorf, TSV Rottenburg, Stadtverwaltung.

Die Aktiven werden gebeten, mindestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn anwesend zu sein, damit sich eingespielt werden kann und der Spielmodus nochmals durchgesprochen wird.
Die Platzierungsspiele gehen ab ca. 15:30 Uhr über die Bühne. Die Siegerehrung findet unmittelbar nach dem Endspiel statt.
Zuschauer aus und um Rottenburg sind herzlich willkommen. Für das leibliche Wohl sorgen wieder die Stockschützen mit ihren Frauen bestens.
Abschließend sei noch darauf hingewiesen, dass nach Absprache mit Vorstand Adi Ottl, Tel. 2219, jeden Tag ab 18 Uhr Trainingsmöglichkeit besteht. Wer möchte, kann auch mit den Stockschützen montags und samstags jeweils um 13:30 Uhr und donnerstags um 18:30 Uhr mittrainieren.

Es ist vollbracht

Auf den neu markierten Bahnen macht's gleich doppelt so viel Spaß
Auf den neu markierten Bahnen macht’s gleich doppelt so viel Spaß

„Was lange währt, wird endlich gut“, so lautet ein altes Sprichwort. Eineinhalb Monate lang konnten die Stockschützen nämlich keinen Stocksport mehr auf ihrer Anlage ausüben. Grund dafür war die Erweiterung der mittlerweile zehn Jahre alten Zwei-Bahnen-Anlage auf drei Stockbahnen. Nachdem der Untergrund für die dritte Stockbahn bereits 2010 fertig gestellt wurde, erfolgte kürzlich die Asphaltierung und Tages später die Markierung der Spielfelder. Zwischenzeitlich wurde von den Stockschützen in Eigenleistung das Gebälk der Spielfeldeingrenzung angebracht. Vergangenen Samstag war es nun endlich soweit, die neu asphaltierte 3-Bahnen-Anlage konnte zum ersten Mal bespielt werden. Dazu hatten sich 21 aktive Stockschützen eingefunden. Man verbrachte einen schönen Samstagnachmittag, bei dem man ausführlich die drei neuen Stockbahnen bespielen konnte. Einstimmig war man sich am Ende einig, dass die Stockbahnanlage gelungen war.

Nun wird ab sofort wieder montags um 13.30 Uhr, donnerstags um 18.30 Uhr und samstags um 13.30 Uhr trainiert.

Das Montagstraining am 4. Juli 2011 wird aufgrund des Volksfestbesuchs auf Dienstag, 5. Juli 2011, 13.30 Uhr verschoben.

An den Trainingstagen können Mannschaften die sich an der Stadtmeisterschaft im Stockschießen am 23. Juli beteiligen am Training teilnehmen. Dabei können Stöcke und Platten kostenlos ausgeliehen werden.